Unerhört! Diese Alltagshelden.

Die Kampagne

„Unerhört!“ So ruft es uns in weißen Großbuchstaben auf lila Hintergrund von Großflächen-Plakaten in vielen deutschen Städten entgegen. Darunter steht jeweils, wer da unerhört ist: „Diese Alten.“ Oder: „Diese Obdachlosen.“ Oder: „Diese Flüchtlinge.“

„Unerhört!“ ist eine Kampagne der Diakonie Deutschland. Sie läuft von 2018 bis 2020 und will auf Menschen aufmerksam machen, über die sich andere empören. Sie will zugleich aber auch aufzeigen, dass die Diakonie zuhört und für eine offene und vielfältige Gesellschaft eintritt.

 

Die Diakonie Württemberg hat sich für das Jahr 2019 einen Mut machenden Teil dieser Kampagne zueigen gemacht: „Unerhört! Diese Alltagshelden.“

Unsere Alltagshelden

Laut Duden zeichnet sich ein Held oder eine Heldin dadurch aus, dass er oder sie „große und kühne Taten“ vollbringt. Es ist aber genauso jemand, „der sich mit Unerschrockenheit und Mut einer schweren Aufgabe stellt“ und „sich durch sein Verhalten zum Vorbild macht“.

Es sind meist nicht einzelne, ganz herausragende Taten, die eine Person zu einer großen Persönlichkeit machen. Die manchmal als „stille Helden“ bezeichneten Menschen, die frohgemut ihre Arbeit tun, ohne viel Aufhebens anderen gerne helfen und entschlossen zupacken, wenn es erforderlich ist – sie sind bewundernswert und erhellen den Tag.

 

Die englische Bezeichnung für Alltagsheld passt dazu: everyday hero!

Alltagshelden sind ein großer Schatz – für ihre Mitmenschen, für die Gesellschaft und für die Diakonie. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie sind Alltagshelden: ob hauptamtlich oder ehrenamtlich. Sie setzen sich für andere ein, begleiten, beraten und unterstützen Menschen, wenn diese Hilfe brauchen. Aber auch Klienten und Bewohnerinnen sind Alltagshelden: Sie kämpfen gegen ihre Sucht, arbeiten sich mühsam aus der Schuldenfalle oder helfen anderen, obwohl sie selbst noch nicht wieder ganz auf den Beinen sind.

Alltagshelden machen Mut!